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Wer die Nachrichten in den letzten Wochen verfolgt hat, dem fielen vielleicht Testberichte über den Zustand der deutschen Mobilfunknetze auf. Mich machten die Artikel hellhörig, da ich zwar einen günstigen Prepaidanbieter habe, aber mit der Verbindungsqualität beim mobilen Surfen oft unzufrieden. Manchmal frustriert es mich auch sehr minutenlang nur ein Ladesymbol anzustarren. Ich bilde mir ein, dass die günstigen Anbieter das sowieso relativ schwache eplus-Netz einfach überfordern. Das es schwach ist, zeigen zwei ausführliche Tests vom Connect Magazin und ComputerBILD. Eindeutiger Testsieger in beiden Vergleichen ist das Netz der Deutschen Telekom. Auch sie bietet nur den begehrten Highspeed HSDPA an. Die Telekom ist aber nicht gerade für Ihre niedrigen Preise berühmt. Wie findet man also einen guten Kompromiss?

Abgesehen vom Netz-Testsieger bietet DeutschlandSIM momentan im O2-Netz einen sehr günstigen Tarif. Dieser liegt bei 4,95€/Monat (bei 24 Monaten Laufzeit) mit 100 Freiminuten, 100 Frei-SMS und 500MB Datenpaket. Allerdings liegt das O2-Netz im Vergleich nur auf dem vorletzten Platz. Ich mache mich daher auf die Suche im D1-Netz.

Überraschenderweise gibt es hier nämlich auch sehr gute Angebote. Hier sind die Ergebnisse meiner Recherche. Ein Fazit findet sich darunter.

Ich war noch nie ein Fan von Fussfesseln und meide Verträge wo es nur geht. Daher kommen die normalen Telekom-Tarife für mich eigentlich nicht in Frage. Für Service am Telefon und vor Ort muss man eben löhnen. Hier geht es vertraglich bei 20€/Monat mit einer Datenmenge von 200MB, 100 Freiminuten, 40 SMS los. Selbst bei einem 45€-Vertrag telefoniert man nur ins eigene Netz umsonst. Zudem gefallen mir diese Wolpertinger-Pakete nicht.

Meines Erachtens hat debitel light zwei richtig gute Angebote. Sagenhafte 8 Cent pro Minute kostet hier das Gespräch und die Datenflat mit 500MB gibt es für monatliche 9,95€. Alternativ dazu gibt es ein "Flatrate-Angebot" für 19,95€. Hier ist zu bemängeln, dass zwar eine SMS-Flat besteht, aber nur 100 Freiminuten zur Verfügung stehen und das Datenpaket bei mikrigen 200MB liegt. Für die ersten drei Monate werden jedoch nur 9,95€ berechnet.

Mit ihrem Billiganbieter Congstar bietet die Telekom ebenfalls eine starke Flat-Variante für Vieltelefonierer. Für 29,99€ ohne Vertragslaufzeit erhält man unendliche Minuten und 500MB an Daten. Für 19,99€ gibt es das ganze abgespeckt auf 100 Freiminuten. Ansonsten kann man wie beim debitel light Tarif aber für 9 Cent/Minute ein Datenpaket von 500MB für 9,99€.

Im selben Rahmen liegt auch das Angebot von callmobile: 9,95€ für die Daten und 9 Cent pro Minute.

Bei 1&1 gibt es für bestehende Kunden ein gutes Angebot. Für nur 9,99€/Monat (bei 24 Monaten Laufzeit) bekommt man 100 Freiminuten, 100 Frei-SMS und 500MB an Daten. Allerdings schreckte mich der danach fällige Minuten- und SMS-Preis von 29 Cent. Das sind bekannte Telekompreise. Der andere Tarif, der für jeden verfügbar ist, erscheint da schon interessanter. Dort erhält man auf eine 24-monatige Verpflichtung für 19,99€ einen Flatratetarif mit 300MB schnellen Daten. Für 29,99€ werden daraus in der All-Net-Flat 500MB und außerdem kommt eine SMS-Flat dazu. Wer sich nicht im Vertrag fangen lassen will, muss dies mit 10€ extra im Monat bezahlen.

 

Fazit: Persönlich würde ich immer Verträge meiden wo es geht. Netzpreise hatten bisher auch immer nur eine Tendenz: abwärts. Diese Entscheidung muss jedoch jeder selbst abwägen. Die Telekom und 1&1 sind leider in meinem Kopf immer mit viel Kleingeschriebenem und Vertragstricks verbunden, weshalb mir z.B. Congstar sympathischer bei der Flat ist. Hier meine Gewinner für das schnelle D1-Netz:

  • Vieltelefonierer sind in meinen Augen mit der Congster Full Flat bestens beraten. Hier weiss man, was man hat und kann sich darauf verlassen. Zusätze wie 9 Cent/Minute in europäische Netze sind ein gelungenes Sahnehäubchen. Für den Preis von 29,99€ bekommt man bei 1&1 vertragsungebunden keine 500MB.
  • Wenigtelefonier surfen beim debitel light 8-Cent-Tarif am günstigsten. Erstmal ist dieser Minutenpreis nicht günstiger zu finden und das im D1-Netz! Zweitens bekommt man für 9,95€ solide 500MB an Daten.

Nachtrag: Besitzer des neuen iPhone 5 sollten aufpassen. Eine nano-SIM erhält man nicht bei jedem Anbieter. So bietet diese beispielsweise Congstar an, debitel light jedoch nicht. Besser also vorher beim Anbieter informieren oder Schere zur Hand nehmen ;)

Mittlerweile besitzt jeder Dritte in Deutschland ein Smartphone und aller Voraussicht nach wird sich der Anteil bereits in Monaten weiter ausbauen, denn immer mehr Bürger entdecken die Vorteile des mobilen Internets. Während vor wenigen Jahren der mobile Datenabruf noch Luxus war, gibt es mittlerweile eine gute Auswahl, um günstig und ungebunden wegzukommen.

Persönlich halte ich wenig von Veträgen, die irgendwie immer mit Fallstricken einherkommen. Die hohe Monatsgebühr der großen Anbieter mag zwar anfangs den Telefonpreis beinhalten oder deutlich senken - auf Dauer lässt sie einen aber bluten. Viele Leute schreckt jedoch der Wechsel ab, der aber gar nicht so kompliziert ist. Gerade die günstigen Prepaidanbieter liefern eine gute Anleitung und Locken mit Zusatzguthaben (Beispiel von simyo.de oder blau.de). Meine Erfahrung mit den Prepaidanbietern ist hervorragend: unkompliziertes Wechseln von Zusatzoptionen und sehr niedrige Gesprächskosten.

Bisher waren nur Vieltelefonierer abgeneigt, weil sie keine feste Menge Inklusivminuten zur Verfügung hatten. Das hat sich allerdings in diesem Jahr geändert.

Zuletzt machte youfone.de von sich Schlagzeilen: eine All-Inclusive-Flatrate für 19,90 Euro! Hier muss man allerdings einen 24-Monate-Vertrag abschließen, was mir die Sache wieder unsympathisch macht. Und mit der Freiheit der monatlichen Küngigung liegt der Preis schon bei 24,90 Euro, was für eine Telefonflatrate in Handy- und Festnetz mit 500MB Surfvolumen aber immer noch sehr günstig ist. Gerade Vieltelefonierer kommen hier voll auf ihre Kosten. Für jeweils 5 Euro gibt es übrigens eine SMS-Flat und 1GB des schnellen Datenvolumens - aber ganz ehrlich, die SMS ist am Aussterben und ist für Smartphone-Nutzer untereinander obsolet.

simyo - Weil einfach einfach einfach ist. blau.de Mobilfunk Handytarif Prepaid Testsieger

Für den, der nicht ganz so oft zum Hörer greift, empfehle ich eher eine der Smartphone-Optionen von simyo.de oder blau.de. Dort kann man monatlich für 16,90 Euro ein Paket buchen, das 200 Minuten und 200 SMS in alle Netze enthält und zusätzlich mit 500GB schnell surfen. Das muss erstmal aufgebraucht werden. Zudem geht es danach nur mit 9 Cent pro SMS bzw. Minute weiter. Und die 500MB erreicht man ohne YouToube-Abo oder Internetradio auch nicht.

Übrigens gibt es bei beiden Anbietern den kostenlosen Kostenschutz, wodurch die monatliche Rechnung nicht über 39 Euro steigt.

Für Wenigtelefonierer eignet sich das kleinere Paket über 9,90 Euro, das es bei blau.de und simyo.de gibt. Hier stehen 100 Freiminuten und 100 SMS zur Verfügung. Zudem gibt es eine kleinere Datenmenge für 200MB Surfen, was möglicherweise etwas knapp werden könnte. Allerdings fallen bei all den genannten Datenpaketen keine Kosten bei Überschreitung an, stattdessen kommt es zu einer Drosselung und damit Verlangsamung des mobilen Internets. Für eMail-Abrufe oder Messenger-Nachrichten dürfte das aber weniger entscheident sein.

Bei den großen Anbietern zahlt man für ähnliche Leistungen mindestens das Doppelte und hat zudem den höheren Minutenpreis, wenn man nicht den Telefonierflatrate hat. Auch bei der Verrechnung des Telefonpreises wird man schnell herausfinden: der Wechsel zahlt sich aus!

Bei den hier genannten Anbietern wird immer das eplus-Netz genutzt, mit dem ich allerdings sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Nachtrag: Sehr ähnlich dem yourfone-Angebot gibt es bei DeutschlandSIM ebenfalls eine Alles-Flatrate für 19,90 Euro (bzw. 24,90 Euro ohne 24-Monate-Laufzeit). Zwar liegen hier die Kosten für Zusatzoptionen höher, allerdings kann man hier das D-Netz (Vodafone) oder das o2-Netz wählen, wenn die Netzdeckung bei eplus eher schlecht ist.

Update vom 10.12.2009: ...und schon vergriffen Update ENDE

Am Dienstag (01.12.) gibt es ein tolles Angebot bei BILDmobil. Evtl. auch eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk, denn der Surfstick wird mit einem 50% Rabatt angeboten. So kostet der Speedstick statt 49,95€ nur noch 24,95€ inkl. 6,99€ Guthaben.

Habe einen kurzen Blick auf den Tarif geworfen, für intensive Internetnutzung und als Monatsflatrate wohl eher etwas teuer, doch für gelegentliches Surfen und Mail-Checks ganz gut.

Weitere Angebote zum mobilen Internet gibt es in dem alten Artikel "Ratgeber mobiles Surfen".

Über kostenlosen Virenschutz und die Alternativen haben wir vor kurzer Zeit berichtet. Hier geht es zum alten Artikel... Heute gibt es gleich zwei interessante und kostenlose Schnäppchen:

1) Die ZoneAlarm Pro Firewall nur heute gratis (Neupreis etwa 40$). Zur Aktionsseite, die für etwa 24h geschaltet bleibt...

 

 

 

2) Norton Internet Security 2010 (6 Monate) gratis. Durch eine Aktion der AVF-Bild (zum gratis Jahres-Abo geht's hier) gibt es eine Möglickeit die neue 2010er Version gratis zu testen. Dazu einfach auf die Aktionsseite gehen, dort Mailadresse angeben (Spamhäckchen müssen gesetzt werden). Man erhält dann eine Mail mit dem CODE für 6 Monate und einen Link, mit dem ihr eure alte 2009er Version in die neue Version updaten könnt. Tipp: Evtl. funktioniert der CODE auch schon mit der 2010er Version, falls ihr eine einmonatige Testversion habt. Seit Norton Internet Security 2009 hat Norton wirklich viel gelernt und die Software ist ausgereifter und schneller geworden. 

Hier geht es zu den Software-Quellen:

  • Die 2009er Version gibt es in der AudioVideoFoto-Bild oder hier zum Download.
  • Die kostenlose 2010er Testversion bekommt ihr direkt von Norton.

Beim Mobilfunkanbieter BASE gibt es momentan ein interessantes Angebot. Dort kann man bei Abschluss eines 24 Monatevertrags eine Handyflatrate erwerben, die monatlich nur 10€ kostet (sonst 20€). Die Anmeldegebühr von 35€ entfällt zur Zeit. Die Flatrate gilt für Anrufe ins Festnetz und ins Netz von BASE, E-Plus, simyo & Ay Yildiz. SMS allgemein und Anrufe in externe Netze kostet 29 Cent/min.

Das beliebte Multimediahandy Nokia 5800 XpressMusic gibt es zu dem Paket für vergünstigte 99€ (sonst >200€).

Hier gehts zur Aktion:

Nokia 5800 XpressMusic und  Base Web Edition

Während uns im echten Leben H1N1 jagt und man sich auf vielen Wegen vor der sogenannten Schweinegrippe schützen möchte, lauern auch im Netz noch überall virtuelle Erreger, vor denen man sich auch schützen muss. Diesen Schutz versprechend viele Hersteller mit ihren Sicherheitspaketen, die als Einzellizenz zwischen zwanzig und dreißig Euro kosten. Es gibt aber auch vollwertige Virenscanner, die von ihren Herstellern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Diese möchte ich kurz vorstellen. Auf diesem Wege kann man sich im trauten Heim geschützt vor der Schweinegrippe auch sicher im Netz bewegen.

AVIRA AntiVir - Free Edition

  • Echtzeit-Scanner
  • Spyware-Schutz
  • resourcenschonend
  • 99,7% / 69% (bei diesen Prozentzahlen handelt es sich immer um die Erkennungsrate von Computerschädlingen und den proaktiven Schutz, d.h. Erkennung unbekannter Viren anhand von bestimmten Kriterien. Die Zahlen stammen aber immer von den kommerziellen Versionen der Gratisprogramme und weichen deshalb möglicherweise ab)

AVG Anti-Virus Free

  • Linkscanner-Schutzmodul (Websiteüberwachung)
  • kein Schutz vor Phishing-, Keylogger- und Hacker-Attacken
  • 93,0% / 45%

avast! 4 Home

  • integrierter Anti-Spyware- und Anti-Rootkit-Schutz
  • kostenlose Registrierung auf Herstellerhomepage zur dauerhaften Nutzung nötig
  • Anpassung des Aussehens durch Skins
  • 98,2% / 42%

ClamWin Free Antivirus

  • OpenSource, auch kommerzieller Nutzung kostenlos
  • magere Benutzeroberfläche
  • kein Echtzeitscan

Für alle Programme gilt: Nutzung nur für den privaten Gebrauch. Aber bei allen Anbietern gibt es kostenlose Updates der Virendefinitionen.

Hier nochmal die Übersicht:

Welches Programm passt zu mir? Alle Programme sind vollwertige Scanner. Die Benutzerfläche und das Handling sind bei allen bis auf ClamWin sehr einfach gestaltet. Um diese Frage zu lösen, sollte man einfach die Programme mal ausprobieren.

Reicht der Schutz aus? Ich selbst bin seit Jahren mit AntiVir unterwegs und wurde nie Opfer eines Parasits. Natürlich gehört trotz Virenscanner gesunder Menschenverstand dazu, d.h. niemals Dateien in E-Mails oder auf Webseiten öffnen, deren Ursprung man nicht sicher kennt. Dateien nur auf wohlbekannten zuverlässigen Seiten herunterladen und E-Mail-Anhänge nur von bekannten Personen mit dazu sinnvollem Textbezug öffnen. Firmen senden für gewöhnlich niemals Anhänge mit. Falls es doch so scheint, die Datei erst abspeichern und vor dem Öffnen auf Viren untersuchen. Wichtig ist außerdem, dass man sein Betriebssystem mit Updates immer auf dem neusten Stand hält und die Firewall aktiviert hat.

Traut man den kostenlosen Produkten nicht, kann man sich die populärsten kommerziellen Sicherheitspaketen ansehen:

Passend zu dem UMTS-Netbook von Acer, das heute angeboten wird, haben wir uns mal in der Welt des mobilen Surfens umgesehen. Denn preislich hinken die Mobilanbieter den DSL-Tarifen nicht wirklich hinterher. Eigentlich können sie für den ein oder anderen schon als vollwertiger Ersatz dienen. Internet überall ohne Zeit- bzw. Volumenlimit ist also keine unerschwingliche Zukunftsvision mehr.

Für wen sich ein Umstieg lohnt und welche Anbieter zu empfehlen sind, erfahren Sie hier.

Brauche ich mein DSL noch?

Fest steht: die Geschwindigkeit (bis 7,2Mbits/s) in Städten mit gutem Handynetz dürften kaum jemanden einschränken (abgesehen von geschwindigkeitssensiblen Spielen, die für Netbooks sowieso nicht in Frage kommen). Landbewohner ohne Funkmast vor der Tür (ist ja auch nicht schlecht ;) sollten sich aber zunächst erkundigen. Wer außerdem gerne große Datenmengen bezieht (Musik- und Videodownloads) kommt irgendwann bei der magischen Datendrosslungsgrenze von 5GB/Monat an, die die meisten Anbieter haben. Ab hier geht es dann nur noch per 56k-Modem-Geschwindigkeit weiter (ach ja, wie in den guten alten Zeiten). Direkte datenintensive Verbindungen wie P2P-Filesharing und VOIP-Telefonie sind zudem auch oft unterbunden.

Welche Anbieter gibt es?

1&1 Mobile Internet Notebook-Flat

  • 19,99€/Monat (für HSDPA-Geschwindigkeit 29,99€/Monat) bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten
  • USB-Broadbank-Stick oder 50€ Startguthaben (viele Notebooks haben bereits UMTS an Bord)
  • einmalige Kosten: 29,99€ (Bereitstellung) + 9,60 (Versand)
  • (SMS bei Pocket Web 19 ct/SMS)

E-Plus Internet Flatrate - Surfen ohne Grenzen

  • 17,50€/Monat (im ersten Jahr bei 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit, dann 22,50€ oder erneuter 2-Jahres-Vertrag)
  • UMTS-Stick nicht inklusive ab 5GB/Monat
  • Geschwindigkeitsdrosselung auf GPRS-Bandbreite (max. 56 kbit/s)
  • einmalige Kosten: 35,00€ (Anschlusspreis, entfällt bei Onlinebestellung bis 27.7.09)

klarmobil.de Superschnelles Surfen mit den klarmobil Datentarifen

  • 19,95€/Monat (keine Mindestvertragslaufzeit, inkl. HSDPA, 1. Monat kostenlos bei Erwerb vom UMTS-Stick)
  • einmalige Kosten: momentan keine, sonst 9,95€
  • UMTS-Stick nicht inklusive (99,95€)
  • (19Cent/Minute -/SMS in deutsche Netze)

O2 Surf Stick

  • 25,00€/Monat (bzw. 21,25€/Monat bei Onlinebestellung; beides bei 24 Monate Mindestvertragslaufzeit)
  • Surfstick für 1,00€ (statt 29€)
  • ab 5GB/Monat Geschwindigkeitsdrosselung auf GPRS-Bandbreite (max. 56 kbit/s)
  • einmalige Kosten: 25,00€ (entfällt bis 22.7.09)

Update:

Blau.de Datenflatrate (im eplus-Netz)

  • 19,80€/Monat (keine Mindestvertragslaufzeit; alternativ 9,90€/Monat für 1GB Volumen, dann 24Cent/MB)
  • einmalige Kosten: 9,95 für SIM-Karte, aber 10 Euro Guthaben und bei Rufnummernmitnahme 25€ Bonus)
  • Surfstick für 99€ 79€ (simlockfrei) + Simkarte mit 20 Euro Guthaben
  • (Einheitstarif: 9Cent/Minute -/SMS; Klassiktarif: zu Blau 5c, SMS 10c, andere Netze 15c)

Vodafone Mobile Connect Flat

  • 34,95€/Monat (Mindestlaufzeit 24 Monate) bzw. 22,95€/Monat für junge Leute (18-25 Jahre bzw. Studenten bis 30 Jahre mit Wochenendflaterate bzw. Telefonflatrates )
  • keine einmaligen Kosten
  • Surfstick für 1€

 

Fazit: Selbst besitze ich noch kein Netbook. Über mein Handy nutze ich das 1GB-Datenvolumen von blau.de - auf einem Handy kann man aber auch nicht wirklich viel surfen. Würde ich mir ein Netbook zulegen, würde ich mich sofort wieder für einen Prepaidanbieter entscheiden. Nicht nur, dass ich Dauerverträge grundsätzlich nicht sehr mag, auch weiss ich nicht, ob die Monatsgebühr in 2 Jahren immer noch angemessen ist.

Das heute angebotene Netbook benötigt keinen Surfstick mehr - daher entfällt bei den Prepaidanbietern diese Anschaffung. Am günstigsten kommt man dann wohl mit der klarmobil Flatrate davon.

Naja, was heisst hier das Wichtigste. Aber wäre es nicht unmöglich nur diese Zeilen ohne Webbrowser zu lesen? Was benutzen Sie eigentlich - und warum? Und warum sollte man sich darüber Gedanken machen? Weil, wenn man das genau nicht tut, man entweder einen veralteten oder hinterherhinkenden Browser verwendet und damit Zeit verschenkt und Sicherheitsrisikos eingeht.

Also wozu, es gibt doch alles kostenlos!

Für alle die Internet Explorer benutzen: Probiert mal was Neues! Wollt Ihr mal erleben wie schnell euer Rechner Internetseiten darstellen kann? Nicht nur, dass der Internet Explorer Webentwicklern wegen mangelnder Unterstützung von Webstandards ein Dorn im Auge ist, er ist auch schleichend langsam.

Selbst der beliebte Firefox ist relativ langsam, hat aber auch Vorteile mit seinen vielen Plugins.

Aktuelle Geschwindigkeitstests von Webbrowsern geben eine klare Übersicht. Mit Geschwindigkeit ist hierbei nicht die Datenübertragungsrate des Internetanbieters gemeint (die ist natürlich unabhängig davon), sondern die Ausgabezeit der Internetseiten bis zur vollständigen Darstellung.

  1. Apple's Safari 4 surft allen davon. Dieser Browser ist blitzschnell und sieht einfach und schick aus. Die eingebauten Features sind auch sehr nett.
  2. Google's Chrome 2 liegt nur ganz knapp dahinter. Er kommt mit individuellerem Aussehen daher. Das Design wirkt aber ansprechend. Der Funktionsumfang ist ähnlich dem Safari begrenzt. Außerdem fürchtet sich manches Gemüt vor der Datenkrake Google.
  3. ...es wird bereits spürbar langsamer... hier platzieren sich der neue Opera Browser 10 aus Norwegen (schick und einfach, die Norweger waren schon immer sehr kreativ) zusammen mit dem neuen Mozilla Firefox 3.5. Zur vorhergehenden Version wurde deutlich an der Geschwindikeit gearbeitet. Firefox 3 war aber fast schon eine Zumutung.
  4. Microsoft Internet Explorer 8: Die Bemühung war da. In Sachen Geschwindikeit wurden Verbesserungen erreicht. Webstandards werden entgültig weitgehend unterstützt, dennoch hat der Marktvorherrscher geschlafen und wird wohl in Zukunft weiter Anteile verlieren.

Mein Fazit: Wer nicht auf die Addons des Firefox angewiesen ist, sollte unbedingt Apple's Highspeed-Browser ausprobieren. Man wird die Geschwindigkeitsvorteile nicht missen wollen.